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Seite: https://www.hochschule-ruhr-west.de//blog/kleines-haus-grosse-technik/
Datum: 28.10.2021, 16:42Uhr

Smart-Home Modell am Institut Bauingenieurwesen

Kleines Haus - großartige Technik

Seit einigen Tagen macht ein interaktives Smart-Home Modell am Institut Bauingenieurwesen Station.

Entwickelt wurde das Modell in einer Abschlussarbeit, die von der Absolventin des Masterstudiengangs Bauingenieurwesen, Rebecca Hagmans, angefertigt wurde. Betreut wurde die Arbeit von den HRW Professor*innen Dr. Maja Karutz und Dr. Peter Vogt sowie von Dipl.-Kfm. Elvira Bodenmüller vom Institut der Bauwirtschaft in Düsseldorf. Bei der Planung kam die innovative BIM-Methodik (Building Information Modeling) zum Einsatz. Ein wichtiges Kennzeichen der BIM-Methodik ist es, dass zunächst ein virtuelles 3D-Modell entsteht und erst nach dem vollständigen Abschluss der Ausführungsplanung die Herstellung begonnen wird. So fertigte der Modellbauer das Erdgeschoss eines Einfamilienhauses exakt nach den Vorgaben der 3D-Planung an.

Die Idee, ein haptisches Smart-Home Modell anzufertigen, das einem breiten Personenkreis ermöglichen soll, die Funktion und Steuerung der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) zu erleben, entstand in einem Workshop für das Forschungsprojekt „Entwicklung eines Konzeptes zur Verbesserung der Gewinnung von Ingenieurnachwuchs in der öffentlichen Bauverwaltung, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA)“.

Prof. Peter Vogt ist in das vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unter der Forschungslinie „ZukunftBau“ geförderten Projektes als Projektpartner involviert. Enthüllt wurde das Modell erstmals auf dem „Karrieretag der Öffentlichen Bauverwaltung“ in Gelsenkirchen am 13. November; mit dabei waren auch etwa 20 Studierende der HRW Baustudiengänge. Einem breiten Fachpublikum vorgestellt, wurde das Modell auf dem Hochschultag der Bauindustrie NRW am 21. November an der Fachhochschule in Aachen.

Das Modell beheimatet mehrere Smart-Home Komponenten, etwa eine Sprechanlage mit Videofunktion, eine elektronische Jalousie, Wärmesensoren, Lampen und einige Haushaltsgeräte. Alle elektronischen Komponenten sind über einen KNX Bus verbunden und können wahlweise über Touch Panel, voreingestellte Szenarienknöpfe, Smartphone oder Tablet gesteuert werden. Für die Bedienung über Smartphone und Tablet ist die Installation einer App möglich, die Bedienung erfolgt weitgehend intuitiv. Anhand von LEDs kann der Nutzer z.B. erkennen, ob das Gebäude gekühlt oder geheizt wird oder ob die Waschmaschine in Betrieb ist.

Bevor das Modell an weiteren Stationen präsentiert wird, erhalten die Studierenden der verschiedenen Baustudiengänge in den nächsten Wochen die Gelegenheit, das Modell kennenzulernen und die einzelnen Steuerungszenarien auszuprobieren.