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Seite: http://www.hochschule-ruhr-west.de//studium/beratung-und-betreuung/international-office/fluechtlinge/
Datum: 26.08.2016, 13:24Uhr

Flüchtlingsberatung an der HRW

Christiane Hinrichs
Leitung International Office

Dezernat IV
Duisburger Str. 100, 45479 Mülheim an der Ruhr
Gebäude 01

Telefon : +49 208 88254-205
Fax : +49 208 88254-219

christiane.hinrichs hs-ruhrwest "«@&.de

Wir freuen uns auf Sie!

Allgemeine Beratung

Die Hochschule Ruhr-West möchte in Mülheim an der Ruhr und in Bottrop lebende Flüchtlinge über ihre Bildungschancen informieren. Dafür haben wir eine offene Sprechstunde eingerichtet. Beachten Sie bitte, dass die Sprechstunde vom 22.08. - 9.09. ausfällt. Sie findet ab dem 12.09. wieder regulär  montags von 15:00 – 17:00 Uhr im Gebäude 05, EG, im Studierenden Service Center statt.  Bitte bringen Sie ihr Schulabschlusszeugnis und, falls vorhanden, Nachweise über bereits studierte Semester im Heimatland mit.

Die Beratung erfolgt individuell, abhängig von der persönlichen Situation. Haben Sie in ihrem Heimatland studiert und möchte nun ihr Studium fortsetzen? Wir informieren Sie über Ihre Möglichkeiten und Voraussetzungen, wenn Sie an einem Studium an der HRW interessiert sind.

Das Studienintegrationsprogramm (SIP) für Flüchtlinge

Das Studienintegrationsprogramm an der Hochschule Ruhr West richtet sich an Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive, die an einem Studium in einer an der Hochschule Ruhr West angebotenen Fachrichtungen interessiert sind. Voraussetzungen für die Teilnahme sind eine vorliegende Hochschulzugangsberechtigung (also ein nachgewiesener Schulabschluss, der zum Hochschulstudium berechtigt) und Deutschkenntnisse mit abgeschlossener Niveaustufe A1. Bevorzugt aufgenommen werden Flüchtlinge, die in Mülheim an der Ruhr wohnen. Ziel ist es, diesem Personenkreis eine konkrete und verlässliche Perspektive für ihre Bildungskarriere in Deutschland zu bieten und sie durch intensive Begleitung schnell in ein Studium zu integrieren.

Das Studienintegrationsprogramm der HRW bereitet die Teilnehmer in zwei Phasen auf ein Studium vor. Sie dauern jeweils ein Semester und legen den Fokus auf Spracherwerb, Orientierung und Integration. Ab Phase 3 sind die Teilnehmer im regulären Vollstudium an der HRW immatrikuliert.

In Phase 1 besuchen die Teilnehmer neben dem Sprachkurs einen Orientierungskurs und nehmen an Vertiefungsveranstaltungen teil, in denen sie sich mit dem Leben und Studieren in Deutschland auseinandersetzen. In Phase 2 besuchen sie zusätzlich ausgewählte Fachmodule und erhalten so einen direkten Eindruck von ihrem zukünftigen Studienfach.

Der Sprachkurs umfasst ca. 20 Wochenstunden. Das Begleitprogramm umfasst zusätzlich ca. 10 Wochenstunden. Die Teilnahme an beiden Programmbestandteilen ist verpflichtend. Im Begleitprogramm werden unterschiedliche Inhalte thematisiert. Sie reichen von der Vertiefung der Sprachkenntnisse durch Übungen mit Ehrenamtlichen über das Kennenlernen des Hochschulalltags bis zu deutschlandkundlichen Veranstaltungen.

Im dritten Semester beginnt Phase 3 mit der Aufnahme in ein Regelstudium. Die Teilnehmer haben dann mindestens das Sprachniveau B2 erreicht. Während der ersten vier Fachsemester im Regelstudium besuchen die Teilnehmer weiterhin einen verpflichtenden Deutschkurs mit dem Zielniveau C1. In allen drei Phasen werden die Teilnehmer zu ihrem Studium und zur späteren Berufswahl beraten.

Das Studienintegrationsprogramm hat am 01.04.2016 begonnen. Ein Quereinstieg in den laufenden Kurs ist in Phase 1 nicht möglich. Sofern zu Beginn von Phase 2 (Anfang September 2016) freie Plätze zur Verfügung stehen, ist nach einem Einstufungstest der Einstieg in Phase 2 möglich. Vorrang haben Geflüchtete mit Wohnsitz in Mülheim. Ein neuer Kurs auf der Niveaustufe A1 wird Anfang September 2016 beginnen.

Initiativen der Fachbereiche

Die einzelnen Fachbereiche der HRW bieten unterschiedliche Möglichkeiten, die Studieninhalte und den Studienalltag in Deutschland kennen zu lernen. Gerne vermitteln wir einen Kontakt.

Ehrenamt für Flüchtlinge

Sie möchten sich für Flüchtlinge an der HRW engagieren?

Die HRW bietet ab April 2016 ein Studienintegrationsprogramm an, das Flüchtlinge bei der Integration in ein zukünftiges Studium unterstützen soll. Das Integrationsprogramm umfasst einen Sprachkurs,einen Orientierungskurs und vertiefende Veranstaltungen zum Leben und Studieren in Deutschland. Zudem sind Gruppenexkursionen geplant. Das Programm beginnt im April 2016.

Das International Office der HRW koordiniert das Programm und sucht Studierende, die die teilnehmenden Flüchtlinge ehrenamtlich unterstützen möchten. Aufgaben sind u.a.:

  • Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache (z.B. Hausaufgabenbetreuung)

  • Vertiefung der erlernten Inhalte durch praktische Übungen und Aktionen (z.B. Stadtrundgang, Museumsbesuch, spezielle Seminare etc.)

  • Unterstützung bei der Integration der Flüchtlinge in den Studienalltag

  • Übersetzungen aus dem Arabischen oder Persischen (bei guten Kenntnissen dieser Sprachen)

Wenn Sie Interesse haben, sich ehrenamtlich in diesem Programm zu engagieren, dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir freuen uns über alle Interessierten. Besonderer Bedarf besteht für männliche Ehrenamtler aus den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen.

Der zeitliche Aufwand liegt bei ca. zwei Stunden pro Woche.


Was haben Sie davon?

Sie helfen mit, Flüchtlingen eine konkrete Perspektive für ihre Zukunft zu bieten. Sie erweitern Ihre interkulturellen Kompetenzen und werden Teil eines "International Ambassador Teams" an der HRW. Sie lernen Ihre eigene Heimat, Deutschland und das Ruhrgebiet, aus einer anderen Perspektive kennen. Sie erhalten die Gelegenheit, an gemeinsamen Treffen und Exkursionen des International Office teilzunehmen.

Bewerben Sie sich mit Angabe von

Name, Vorname

Matrikelnummer und Studiengang

2-3 Sätze zu Ihrer Motivation

per Mail an

international.office hs-ruhrwest "«@&.de

Ansprechpartnerin im International Office ist Frau Christiane Hinrichs  
.

Wie geht es weiter:

Wir setzen uns per Email mit Ihnen in Verbindung und laden Sie zu einem Gespräch ein. Vor Beginn des Programms wird ein Vorbereitungstreffen für alle Ehrenamtler/innen stattfinden.​