Akademischer Grad: Master of Science (M.Sc.)
Akkreditierung: Dieser Studiengang befindet sich aktuell im Akkreditierungsverfahren!
Studienbeginn: Jeweils zum Sommer- und Wintersemester
Studienort: Campus Mülheim an der Ruhr
Zulassungsvoraussetzungen: Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering abgeschlossenes Maschinenbau-, Elektrotechnik- oder naturwissenschaftliches Studium mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5.
Da der Masterstudiengang regulär in drei Semestern absolviert wird, wird für Bachelor-Absolventen mit 6-semestriger Studienbasis als zusätzliche Zugangsvoraussetzung das Nachholen definierter Module (learning agreements) sichergestellt, sodass sie nach Abschluss des Masterstudiengang 300 Credits erreichen.
Im internationalen Vergleich nimmt Deutschland eine Spitzenposition im kapitalintensiven System- und Anlagenbau ein, z. B. bei energietechnischen und großchemischen Anlagen, Werkzeugmaschinen, in der Automobilindustrie.
Die Spitzenstellung der Produkte oder Leistungen wird durch hohe Innovationsraten, hohe Komplexität und Ausdifferenzierung, Effizienz und Langlebigkeit bzw. Qualität begründet. Charakteristisch ist, dass zumeist Maschinenbau bzw. Mechanik, Elektrotechnik, Mess- und Regelungstechnik sowie weitere (physikalische oder auch chemische) Komponenten mit ihren Dynamiken zu einem Gesamtwirken vereint sind.
Um schon möglichst im Vorfeld die Möglichkeiten und auch die Grenzen von Veränderungen, Verbesserungen oder auch Neuentwicklungen beurteilen zu können, arbeiten Unternehmen mit computergestützten Entwicklungs- und Simulationsverfahren. Nicht nur die Vorarbeit ist von Bedeutung, sondern auch die nachträgliche Analyse und Optimierung bereits bestehender Systeme. Viele Simulationen und Computermodelle stellen jedoch das reale System nicht optimal dar. Oft begnügt man sich mit Teillösungen oder auch nur rein qualitativen Verhaltensbeschreibungen. Dieser Umstand ist insbesondere zurückzuführen auf den Mangel an fundiert ausgebildeten Personal. Häufig sind in diesem Bereich „nur“ Quereinsteiger tätig, z. B. mit einer normalen Ingenieurausbildung oder Informatiker, von denen aufgrund ihrer Ausbildung meistens nur Teilaspekte der geforderten Gesamtaufgabe gut gelöst werden können.
Hier können die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Modellierung technischer Systeme“ als Fachkräfte eingesetzt werden.
Ihre Aufgabe: die Zielgenauigkeit und somit den strategischen Wert von Simulationen und Computermodellen weiter zu verbessern oder sogar herunterskalierte physische Modelle erstellen. Unternehmen können ihre Produkte und Leistungen besser, wirtschaftlicher und auch schneller auf die Zielanwendung hin maßschneidern.
Aufgrund der breiten und fundierten Basisausbildung können die Absolventinnen und Absolventen praktisch über die gesamte industrielle Bandbreite und auch im höheren öffentlichen Dienst (Forschung, Sicherheits- und Prüfanstalten,…) eingesetzt werden, spezielles Fachwissen einzelner Branchen ist für diese Absolventinnen und Absolventen schnell aufholbar. Aufgrund der Natur ihrer Ausbildung ist bei den Absolventinnen und Absolventen eine ganzheitliche Betrachtung von Problemstellungen besonders ausgeprägt.
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Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Dirk Rüter
Lehrgebiet Bauelemente und Werkstoffe der Elektrotechnik & Studiengangsleitung Modellierung technischer Systeme (M)
Institut Mess- und Sensortechnik
Campus Mülheim an der Ruhr
Telefon: +49 208 88254-388
Fax: +49 208 88254-419
Studienberatung
Telefon: +49 208 882 54 -206 / -214
Fax: +49 208 882 54 -219