Ein Ressourcen schonender Umgang mit Material und Energie dient dem Klimaschutz, den ökonomischen Interessen der Industrie und der öffentlichen sowie der privaten Haushalte. Energieeffizienz ist deshalb in zunehmendem Maße von Bedeutung für sämtliche Bereiche der Energieumwandlung und -nutzung. Energieeffizienz ist auch Voraussetzung für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Insgesamt wird hierdurch eine nachhaltige Entwicklung gefördert. Das Institut Energiesysteme und Energiewirtschaft unterstützt diese Entwicklung.
Abhängig von aktuellen technologischen Entwicklungen, der Nachfrage bei kooperierenden Industriepartnern und weiteren Auftraggebern sowie der breiten und interdisziplinären Fachkompetenz seiner Professor/innen stehen zunächst folgende Themenbereiche im Fokus (Planungshorizont 2011/2012):
- Thermische Energiesysteme
- Kraftwärmekopplung sowie Nahwärme und -kälte mit geringen Leistungen
- Nutzung der Solarstrahlung für die Niedertemperatur-Prozesswärme und Stromerzeugung
- Hydrothermale Karbonisierung (HTC, Biokohle) - Elektrische Energiesysteme
- Elektromobilität und Photovoltaik mit optimierten Ladestrategien und Energiemanagement
- Moderne Kommunikationsinfrastruktur in der Energieversorgung (z.B. Mobilfunknetze der 4. Generation)
- Dezentral verteilte Netze (virtuelle Kraftwerke) - Energiekonzepte
- Planungen für einen Energy-Campus-Lab
- Simulationstechnik und –modelle zur Verbesserung der Energieeffizienz - Marktentwicklung und Energieeffizienz
- Politikinstrumente, z.B. Standardsetzung innerhalb der Ökodesign-Richtlinie
- Energieeffizienz-Dienstleistungen
Das Institut gewährleistet, dass es keine Vermischung von Forschungsaktivitäten bei Drittmittelforschung geben wird. Damit sichern die Mitarbeiter die Vertraulichkeit der Projekte.