Hochschulgeschichte
Zu diesem Zeitpunkt bestand die Hochschule aus dem Präsidenten, seiner Assistentin und dem Vizepräsidenten. Zum 31.Dezember 2009 war der Personalstand auf vier Hochschullehrer und 18 Beschäftige im Servicebereich angewachsen.
Im Wintersemester 2009/2010 starteten mit Maschinenbau am Standort Mülheim an der Ruhr und Wirtschaftsingenieurwesen–Energiesysteme am Standort Bottrop die ersten Bachelor Studiengänge mit insgesamt 80 Studierenden.
Die Hochschule Ruhr West ist in einer Matrix-Struktur organisiert, nicht in Fachbereichen. Diese Struktur ermöglicht eine deutlich höhere Flexibilität in der Gestaltung von Studiengängen. Die Lehrleistung wird in den verschiedenen Fachgruppen „eingekauft“ und muss nicht fachbereichsübergreifend organisiert werden, was in der klassischen Organisationsform in der Regel zu Konflikten führte. Eine entsprechende Gremienorganisation ist unter der Beratung des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) in der Entwicklung.
Für das nächste Wintersemester 2010/2011 sind drei neue Bachelor Studiengänge an den beiden Campi geplant. Insgesamt wird dann die Zahl der Studierenden voraussichtlich bei etwa 300 liegen. Es ist vorgesehen, zwei weitere Institute aufzubauen und etwa 20 neue Professuren zu besetzen. Auch der Servicebereich wird weiter ausgebaut. Zum Wintersemester 2010/2011 werden die bisher in der Wiesenstrasse untergebrachten Studiengänge und der Servicebereich aus der Brunshofstraße gemeinsam in Räumlichkeiten des Siemens Technopark ziehen.
Für die nächsten Jahre sind weitere Studiengänge in Planung – sowohl mit Bachelor als auch mit Master-Abschlüssen. Ziel ist, die Hochschule Ruhr West im Jahr 2013/2014 im Vollausbau zu haben, wenn der erste Abiturjahrgang nach acht Jahren gemeinsam mit dem letzten Jahrgang nach neun Jahren Abitur macht. Insgesamt ist damit zu rechnen, dass etwa 4.000 bis 4.500 Studierende an der Hochschule Ruhr West studieren werden. Dafür laufen auch die Gebäudeplanungen unter Hochdruck. An beiden Campi werden neue Gebäude errichtet, die die Hochschule mit moderner Architektur in ihren Aufgaben unterstützen wird und zu einem attraktiven Ort des Lehrens und Lernens machen werden.
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